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Mastercard wird als „asset-light“ Zahlungsnetzwerk beschrieben, das wirtschaftlich eher wie ein Tech-Unternehmen funktioniert: hoch skalierbar, sehr margenstark und Profiteur des Trends zu digitalen Zahlungen. Nach der Korrektur wirkt die Aktie im Verhältnis zu Gewinnwachstum und historischer Bewertung deutlich attraktiver als zuvor, auch wenn sie traditionell oft mit einem Aufschlag gehandelt wurde. Qualitativ überzeugt Mastercard vor allem durch starke Margen, hohe Kapitalrenditen und viel freien Cashflow, der in Aktienrückkäufe und (kleine, aber steigende) Dividenden fließt. Unterm Strich: ein sehr hochwertiges Unternehmen, bei dem die aktuelle Schwäche eher wie eine seltenere Chance wirkt – vorausgesetzt, das prognostizierte Wachstum hält.

Im zweiten Teil der SaaS-Serie werden Intuit, Shopify, CrowdStrike und Datadog verglichen: Intuit wirkt nach der starken Korrektur am „saubersten“ bewertet, mit soliden Gewinnen, Dividendenwachstum und insgesamt hoher Qualität. Shopify, CrowdStrike und Datadog haben zwar hohes Wachstum und teils starke Cash-/Liquiditätspositionen, bleiben aber aus Sicht der Fundamentaldaten sehr hoch bewertet. Bei diesen drei hängt viel davon ab, ob der Markt weiterhin bereit ist, die hohen Bewertungsaufschläge wie in der Vergangenheit zu zahlen – sonst droht weiteres Korrekturpotenzial.

Im Video werden fünf große SaaS-Aktien (Adobe, Oracle, Salesforce, Workday, ServiceNow) nach dem KI-bedingten Kursrutsch verglichen: Adobe und Salesforce wirken nach der starken Korrektur günstig bei weiterhin guter Qualität, Workday ebenfalls eher attraktiv durch niedrigere Bewertung und erwartetes Wachstum. Oracle ist eher „okay“, aber mit mehr Bilanz-Risiko (v. a. Verschuldung) und deshalb weniger klar ein Schnäppchen. ServiceNow gilt zwar als qualitativ stark, wird aber trotz Rückgang noch als relativ teuer eingeordnet, sodass weiteres Rücksetzer-Potenzial möglich ist.

Im dritten Teil werden Alphabet, Apple und Tesla nach der Korrektur eingeordnet: Alphabet und Apple gelten weiterhin als sehr hochwertige Unternehmen, wirken aber trotz Rücksetzer eher (leicht) teuer – viel Rendite hängt davon ab, dass die hohen Bewertungsniveaus bleiben oder die Gewinne stärker als erwartet wachsen. Tesla sticht dagegen als klar am stärksten überbewertet heraus, weil die Gewinne schwanken und die Bewertung sehr viel „Fantasie“ einpreist. Fazit: Alphabet/Apple solide, aber nicht unbedingt Schnäppchen; Tesla bleibt ein spekulativer Wert mit höherem Risiko.

Im zweiten Teil der Serie werden Amazon und Meta nach der Korrektur als deutlich attraktiver eingeordnet: Amazon wirkt im Verhältnis zur operativen Entwicklung (hier über EBITDA betrachtet) eher günstig, während sich gleichzeitig die Margen verbessern – der Case hängt aber stark daran, dass das erwartete Wachstum tatsächlich eintritt. Meta erscheint dagegen näher am „fairen“ Bewertungsniveau, punktet aber mit sehr hoher Qualität (starke Margen, hohe Kapitalrendite) und solidem Wachstum. Insgesamt: Bei Amazon eher „Bewertungs-Chance mit Ausführungsrisiko“, bei Meta „Qualität zum fairen Preis“ nach dem Rücksetzer.

In diesem ersten Teil einer dreiteiligen Serie wird gezeigt, dass die „Magnificent 7“ nach der deutlichen Korrektur insgesamt wieder näher an fairen Bewertungen liegen – mit Ausnahme von Tesla und teils Apple, während viele andere (aus Sicht des Autors) schon im attraktiven Bereich sind. Besonders Nvidia sticht durch sehr hohe Qualität (starke Margen, viel Cash, hohe Kapitalrendite) und trotz starken Wachstums aktuell eher günstige Bewertung hervor. Auch Microsoft wirkt nach dem Rücksetzer fairer bewertet, mit robustem Gewinntrend und soliden Qualitätskennzahlen; die Dividende bleibt dabei eher ein kleiner Bonus. Insgesamt: Die Rally-Treiber sind fundamental weiterhin stark, aber die Annahmen hängen stark daran, dass die Gewinnschätzungen der Analysten auch wirklich eintreffen.


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